Osterfeuer – Flucht aus den Flammen

Überall feiert man in diesen Tagen mit buntbemalten Ostereiern und Schokohasen das Osterfest. Auch das traditionelle Osterfeuer gehört vielerorts dazu. Es soll böse Geister und den Winter vertreiben. Allerdings wird der Brauch für viele Tiere zum Verhändnis.

Der Grund:  Jedes Jahr sterben tausende Wildtiere in den Großfeuern. Wochen vor Ostern werden die großen Reisighaufen aufgeschichtet. Viele Wildtiere nutzen diese als Unterschlupf und sogar als Brutstätte. Doch der vermeintliche sichere Rückzugsort wird für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel schnell zu einer tödlichen Falle.

Der Tierschutzverein Wittstock und Umgebung e.V. rät allen, die nicht auf die Ostertradition verzichten wollen, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

Das Brennmaterial erst kurz vorher auf- und unbedingt vor dem Anzünden noch einmal umschichten, um den Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Es reicht nicht, nur am Brennmaterial zu rütteln, da die meisten Tiere es so nicht wagen, aus ihrem Versteck zu kommen. Wird das Osterfeuer entzündet, gibt es für die Tiere keine Möglichkeit mehr den Flammen zu entkommen. Erfolglos werden sie versuchen, im Inneren des Reisighaufens Schutz zu suchen.

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